Kaum hatten einige Bundesländer wie z.B. Schleswig-Holstein ihre Reisebeschränkungen aufgehoben und die Nordseeinseln wieder für Touristen geöffnet, da strömen die Menschen wieder, so als wäre nichts gewesen, an die Küsten und Strände. Nach mehr als acht Wochen Kontaktsperre scheint der Drang hinaus aus den eigenen vier Wänden so immens, dass stundenlanges im Stau stehen in Kauf genommen wird, um einen Tag oder ein Wochenende an der See zu “genießen”.
Mit all den Be- und Einschränkungen, Vorschriften, Verhaltensmaßnahmen und literweise Desinfektionsmittel, dazu weiß jeder wo und wann ich gegessen und getrunken habe … Nein, nichts für mich!

Ist das Genuss? Kann ich da Freude und Entspannung finden?

Ich liebe das Meer,besonders im Frühling oder Herbst, wenn es noch relativ unbelebt ist in den kleinen Ortschaften an der Küste. Der Brandung und dem Geschrei der Möwen lauschen, den Wind in den Haaren spüren, der Geruch der See, im Strandkorb sitzen und stundenlang aufs Meer schauen und dann, nachdem ich vom Wind richtig durchgepustet wurde, irgendwo einkehren.

In diesem Jahr bleibe ich also lieber zu Hause und erinnere mich an die schöne Zeit am Meer, unbeschwert, ohne Verhaltensmaßnahmen und Kontrolle. Ich bin wirklich gespannt, wie lange es dauern wird, bis dies wieder in alter Form möglich sein wird. Das Meeresrauschen muss ich mir wohl aus der “Konserve” holen und Bilder sind genug da, die ich mir anschauen kann, wenn ich “Lust auf Mee(h)r” habe.

Eines der Bilder habe ich euch heute mitgebracht.

AMOUR – aufgenommen in Belgien (und in der Galerie erhältlich)

Falls es euch gefällt, lasst mir doch gerne einen Kommentar da.

Für heute wünsche ich euch noch eine schöne Restwoche und ein erholsames Pfingstwochenende.

Bleibt gesund!

Eure
Kerstin Mänz